Konzertkritik

The Last Dinner Party in Berlin: Merkt euch diese fünf Frauen gut!

Selten ist eine junge Brit-Pop-Band so schnell erfolgreich geworden wie The Last Dinner Party. Am Sonntag traten die Musikerinnen in Berlin auf. Die Kritik.

The Last Dinner Party mit der Sängerin Abigail Morris (r.) in Mailand
The Last Dinner Party mit der Sängerin Abigail Morris (r.) in MailandMirko Fava/TSCK/LiveMedia/imago

Es gibt Bands, die mit ihrer einnehmenden Präsenz so schnell so gute Laune verbreiten, dass man meinen könnte, sie seien eigens für Instagram geschaffen worden. Genau dieser Eindruck drängt sich bei der britischen Gruppe The Last Dinner Party auf, die von ihrer mädchenhaft-verspielten Internet-Ästhetik bis hin zu ihren ergreifenden Songs nahezu alles richtig macht – so sehr, dass man kaum glauben mag, ihr schneller Erfolg seit der Gründung im Jahr 2020 sei bloßer Zufall.

Aber so ist es – diese fünf Frauen sind keine PR-Erfindung, sondern das Ergebnis glücklicher Umstände. Am Sonntag konnte man sich in Prenzlauer Berg im UFO-Saal im Velodrom einen persönlichen Eindruck von The Last Dinner Party machen. Zur Erinnerung: Die Bandmitglieder um die 27-jährige Frontfrau Abigail Morris lernten sich 2018 während des Studiums in London kennen, gründeten 2020 ihre Band, dann ging alles ganz schnell: Die Debütsingle „Nothing Matters“ wurde zum Hit. Das erste Album von The Last Dinner Party mit dem Titel „Prelude to Ecstasy“, 2024 erschienen, stieg sofort auf Platz 1 der UK-Albumcharts ein und erreichte in vielen europäischen Ländern Top‑10‑Platzierungen.

Berliner Zeitung

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