Konzertbericht

Paul Simon in Berlin: Warum „The Sound of Silence“ von der Gegenwart erzählt

Er ist einer der größten Songwriter aller Zeiten und hat das Touren eigentlich schon vor Jahren an den Nagel gehängt. Die Rückkehr des 84-Jährigen nach Berlin war mehr als beglückend.

Paul Simon, hier beim Konzert kürzlich in Prag
Paul Simon, hier beim Konzert kürzlich in PragJake Edwards

Eigentlich ist das ganze Konzert in der Uber Eats Music Hall in Berlin-Friedrichshain eine fantastische, kaum jemals erträumte Zugabe. Paul Simon, einst Teil des legendären Folk-Duos Simon & Garfunkel und einer der größten Songwriter aller Zeiten, hatte Anfang 2018 angekündigt, keine Tourneen mehr spielen zu wollen. Er war damals 76, also alt.

Mittlerweile ist er 84 – und hat außerdem in der Zwischenzeit bekannt gemacht, dass er auf einem Ohr fast taub ist. Wer hätte damit rechnen können, dass er in diesem Zustand nochmal auf Welttournee geht und sogar in Deutschland Station macht? Genau: niemand. Die gut 2.000 Menschen, die am Mittwoch, dem 15. April, dem ersten von zwei Berliner Paul-Simon-Abenden in die Halle strömen, sind also von vorneherein glücklich.

Berliner Zeitung

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