Musiktheater

Lauter, immer lauter: „Elektra“ mit Starbesetzung bei den Berliner Philharmonikern

Kirill Petrenko lockt die Philharmoniker aus der Reserve und führt das Virtuosentum der Strauss-Oper bis an den Rand des schieren Radaus. Wo soll das hinführen?

Ricarda Merbeth, Kirill Petrenko, Michaela Schuster und die Berliner Philharmoniker
Ricarda Merbeth, Kirill Petrenko, Michaela Schuster und die Berliner PhilharmonikerBettina Stoess

Als Richard Strauss damit liebäugelte, aus der „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal seine nächste Oper zu machen, zögerte er wegen der Ähnlichkeit zur vorausgegangenen „Salome“: wieder eine Oper in der antiken Welt, wieder ein Einakter, wieder eine junge Frau mit eher ausgefallenen Vorstellungen zur weiteren Gestaltung des angebrochenen Abends. Aber das Stück würde den von beiden Seiten begrüßten Arbeitskontakt mit Hofmannsthal herstellen und dem singulären Erfolg der „Salome“ etwas Ähnliches hinterherschicken, konnte finanziell kein Fehler sein.

Berliner Zeitung

Mit einem Abo weiterlesen

  • Zugriff auf alle B+ Inhalte
  • Statt 9,99 € für 2,00 € je Monat lesen
  • Jederzeit kündbar