Was würde Gundi zu unserer heutigen Welt im Umbruch sagen? Kathrin Schülein, Leiterin des Adlershofer Theaters Ost, ist nicht die Einzige im Saal, die sich diese Frage immer wieder stellt. Die Lieder des Lausitzer Songpoeten, der 1998 im Alter von 43 Jahren gestorben ist, sind aktueller denn je.
Schülein war „angenehm erschrocken“, als das Gundermann-Programm so nachgefragt war, dass es zweimal hintereinander gespielt werden musste – jedes Mal vor ausverkauftem Saal. Auch sonst sind Dutzende Gundermann-Projekte unterwegs: Alexander Scheer und Andreas Dresen singen nach wie vor seine Lieder – der eine war der Hauptdarsteller, der andere der Regisseur des „Gundermann“-Films. Die Seilschaft, Gundermanns Band aus den Neunzigern, spielt neue und alte Lieder, und die Tübinger Randgruppencombo, oft in Berlin zu Gast, macht selbst nach dem Tod ihres Antreibers Heiner Kondschak weiter.

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