„Wer aus der Asche aufersteht, muss erst verbrennen“ – mit dem ersten Song „Phönix“ feiert sich Toni Krahl als Wiederauferstandener. Vor drei Jahren hatte er mit City nach 50 Jahren Bandgeschichte eine letzte Runde in den größten Hallen gedreht. Nun steht und kräht er wieder vorn an der Bühnenrampe, und zwar in einem großen Haus: dem Friedrichstadt-Palast.
Den beiden City-Gründern, Schlagzeuger Klaus Selmke und Gitarrist Fritz Puppel, musste Krahl schon Sand ins Grab werfen, wie er im Song „Genauso war’s“ trauert – doch er selbst spielt mit der Unsterblichkeit. Denn der Sänger, der vor ein paar Wochen 76 Jahre alt geworden ist, preist den Auftritt an diesem Berliner Montagabend, dem 12. Januar, als Debüt an und verspricht dem Publikum, wie bei City, 50 Jahre Bandgeschichte. „Und Ihr könnt später mal sagen, Ihr seid dabei gewesen“, neckt er seine reifen Fans – die meisten sind wohl vor dem Mauerfall geboren.

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