Nobelpreis für Literatur

„Zsömle ist weg“: László Krasznahorkai erzählt von einem Ungarn mit Verschwörern

Der neue Roman besteht immerhin aus zwölf Sätzen. Soghaft schreibt der Nobelpreisträger hier eine politische Satire mit irrer Komik. Die Kritik.

László Krasznahorkai bei seiner Nobelpreisvorlesung am 7. Dezember 2025
László Krasznahorkai bei seiner Nobelpreisvorlesung am 7. Dezember 2025TT News Agency/AP

Glücklich der Nobelpreisträger, der sofort nachlegen kann. Noch glücklicher sein Publikum. Auf Ungarisch ist bereits der nächste Roman erschienen, auf Deutsch lautet sein Titel offenbar, sehr verheißungsvoll: „Die Sicherheit der ungarischen Nation“. Anfang Dezember, also zur Preisübergabe, kam erst einmal das zweitjüngste Buch von László Krasznahorkai in Heike Flemmings erneut zutiefst lebendiger Übersetzung heraus: „Zsömle ist weg“.

Berliner Zeitung

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