Memoir

Das große Abenteuer Alter: Natascha Wodin schreibt über „Die späten Tage“

Ihr später Erfolg sei ein Geschenk ihrer Mutter, schreibt Natascha Wodin in ihrem Erinnerungsbuch. Durch „Sie kam aus Mariupol“ wurde sie berühmt. Die Kritik.

Die Schriftstellerin Natascha Wodin, 1945 in Fürth/Bayern geboren
Die Schriftstellerin Natascha Wodin, 1945 in Fürth/Bayern geborenJulius Schrank / Agentur Focus

In ihrem Buch „Sie kam aus Mariupol“, 2017 ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, erzählt Natascha Wodin, wie sie das Leben ihrer Mutter erforschte. Sie wusste lange Zeit fast nichts über die Frau aus dem ukrainischen Mariupol, die als Zwangsarbeiterin von den Nazis nach Deutschland verschleppt worden war. Die Autorin war zehn Jahre alt, als sich die Mutter als 36-Jährige in der Nähe von Nürnberg das Leben nahm. Der Vater, Hauptfigur in dem Nachfolgebuch „Irgendwo in diesem Dunkel“, war zu jener Zeit mit einem Chor von Donkosaken in Westdeutschland unterwegs.

Berliner Zeitung

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