Das fliegende Auge

Was übrig bleibt: Handverlesene Filme aus Pankow in Pankow

Wo sich die Halbstarken seit jeher über den Weg laufen. „Berlin – Ecke Schönhauser ...“ (1956)  und „Netto“ (2005) spielen am selben Ort und werden nun in einer Reihe gezeigt.

ARCHIV: Milan Peschel, Sebastian Butz und Regisseur Robert Thalheim (l-r) vor der Premiere ihres Films „Netto“ in Berlin.
ARCHIV: Milan Peschel, Sebastian Butz und Regisseur Robert Thalheim (l-r) vor der Premiere ihres Films „Netto“ in Berlin.dpa

Im heutigen Großbezirk Pankow stand die Wiege des deutschen Films. In Niederschönhausen wirkten die Brüder Max und Emil Skladanowsky, in Weißensee entstanden Klassiker des Stummfilms wie die Sensationsfilme von Joe May oder „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von Robert Wiene. Die Straßen von Prenzlauer Berg wiederum lieferten vor allem Schauplätze. Kein Wunder, dass regelmäßig Retrospektiven von der einzigartigen filmhistorischen Topografie des Distrikts zehren. Es wird langsam schwierig, dafür immer neue Alleinstellungsmerkmale zu finden.

Dass dies doch noch möglich ist, beweist jetzt „Best of Prenzlauer Berg“. Die Organisatoren der kleinen, handverlesenen Reihe konnten sich der Expertise Knut Elstermanns versichern. Der geschätzte Kollege hat die Filme nicht nur ausgewählt, er stellt diese auch persönlich vor und spricht nach den Vorführungen mit Ehrengästen über das Gesehene.

Berliner Zeitung

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