Dass das ikonische Gebäude der Staatsbibliothek von Hans Scharoun an der Potsdamer Straße marode ist, weiß man schon lange. Bereits 2019 gab es einen Wettbewerb für die denkmalgerechte Sanierung des Hauses, den die Architektensozietät gmp für sich entschieden hat. Doch jetzt erst ist das Geld da: 1,1 Milliarden Euro vom Bund. Es kann also losgehen. Das bedeutet auch: Von 2030 an wird das Haus für elf Jahre schließen – bis 2041. Mindestens, muss man wohl anfügen. Das gilt sowohl für die veranschlagte Summe als auch für die Dauer der Sanierung, denn dass alles länger dauert und teurer wird bei öffentlichen Bauten, daran hat man sich fast schon gewöhnt.

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