Interview

Neue Studie: So kamen in der BRD Altnazis und schlimmste Antisemiten wieder in Machtpositionen

Eine neue Studie zeigt, wie viel NS-belastetes Personal im Bundeskanzleramt wirkte. Antikommunismus war eine Entlastungsstrategie, sagen zwei Historiker im Interview.

Der Bundeskanzler Konrad Adenauer und sein enger Vertrauter Hans Globke, Staatssekretär im Kanzleramt, im Januar 1963.
Der Bundeskanzler Konrad Adenauer und sein enger Vertrauter Hans Globke, Staatssekretär im Kanzleramt, im Januar 1963.dpa

Eine neue Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob es personelle und ideologische Kontinuitäten zwischen dem NS-Apparat und dem Bundeskanzleramt gab: „Das Kanzleramt: Bundesdeutsche Demokratie und NS-Vergangenheit“. Wir sprachen mit den Historikern Jutta Braun und Thomas Schaarschmidt, einem der Herausgeber, beide vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, das für die Studie mit dem Institut für Zeitgeschichte in München und Berlin kooperierte.

Berliner Zeitung

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