Chronobiologie

Studie: Frühjahrsmüdigkeit gibt es nicht – warum betrifft sie dennoch so viele?

Schweizer Schlafforscher behaupten, dass Frühjahrsmüdigkeit kein echtes biologisches Phänomen ist, sondern eher kulturell begründet ist. Kann das stimmen?

Wenn die Krokusse blühen, beginnt für viele die Zeit des großen Gähnens, oft begleitet von Schlappheit, Unlustgefühlen, Energiemangel und Kopfschmerzen.
Wenn die Krokusse blühen, beginnt für viele die Zeit des großen Gähnens, oft begleitet von Schlappheit, Unlustgefühlen, Energiemangel und Kopfschmerzen.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Vom Winterschlaf in die Frühjahrsmüdigkeit – so bezeichnen manche ihren Zustand, wenn es draußen wieder länger hell und wärmer wird, sie sich aber schlapp und müde fühlen und am liebsten zu Hause auf dem Sofa bleiben würden. Woran liegt es, dass es vielen gerade im Frühjahr so geht, wo doch die Tage länger werden und alles auflebt? Das haben sich Wissenschaftler in einer neuen Studie gefragt, die im Fachjournal Journal of Sleep Research erschienen ist.

Berliner Zeitung

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