Geschenke für das Jesuskind

Myrrhe, nicht Möhre: Über ein kindliches Missverständnis zu Weihnachten

Was bekam das Jesuskind einst von den Reisenden aus dem Morgenlande? Gold und lauter Harzklümpchen mit wertvollen zeremoniellen und medizinischen Eigenschaften.

Die Anbetung der Heiligen Drei Könige, ein Fresko, das Giotto di Bondone um 1305 in der Cappella degli Scrovegni in Padua schuf.
Die Anbetung der Heiligen Drei Könige, ein Fresko, das Giotto di Bondone um 1305 in der Cappella degli Scrovegni in Padua schuf.CC-BY-SA 4.0

Als die eigenen Kinder klein waren, erzählten sie einmal, die Heiligen Drei Könige aus der Weihnachtsgeschichte hätten dem Jesuskind als Geschenk „Gold, Weihrauch und Möhre“ mitgebracht. Es war ein Missverständnis, aber es klang logisch, denn Ochs und Esel an der Krippe wollen ja auch was zum Fressen haben. Was aber die Myrrhe – also das wirkliche Geschenk – sein sollte, konnte kaum jemand auf Anhieb erklären.

Berliner Zeitung

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