Kolumne

Medizinstudium in Berlin: Wie man Menschen behandelt, die an Demenz leiden

Dem Patienten soll Blut abgenommen werden, doch er versteht nicht, warum. Im Praktischen Jahr muss man auch lernen, mit Menschen umzugehen, deren Wahrnehmung verändert ist.

Mascha Osang, Medizinstudentin in Berlin
Mascha Osang, Medizinstudentin in BerlinPaulus Ponizak/Berliner Zeitung

Am Mittwoch wollte ich bei Herrn L. Blut abnehmen und ahnte schon, dass das nicht leicht werden würde. Herr L. ist dement. Wie so viele Patienten, mit denen ich in meinem Praktischen Jahr (PJ) zu tun habe. Ihre Orientierung ist beeinträchtigt, ihre Wahrnehmung verändert. Sie wissen nicht, wo sie sind oder stellen immer wieder dieselben Fragen.

Berliner Zeitung

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