Für einen, der zwischen Wäldern und Seen aufgewachsen ist, klang es recht ungewohnt, was die amerikanische Autorin Lily Brett 2002 in ihrem Buch „New York“ schrieb. Immer wenn sie aus Manhattan hinausfahre aufs Land, vermisse sie die Stadt, erzählte sie. „Wir sind von Grün umzingelt. So viel Grün. Überall Grün. Ich mag Grün nicht.“ Vom Grün werde ihr übel. Unter großen alten Bäumen fühle sie sich ängstlich und bedrückt. Sie werde von allem gestochen, was überhaupt stechen könne, bekomme Beulen und Höcker. Ihr fehle die Sicherheit der Stadt, die Nähe von Polizei und Rettungsdiensten.

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