Schon seit über 16 Jahren wurde für eine Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie gekämpft. Statt zwischen Essen im Restaurant oder außer Haus zu unterscheiden, sollte die Steuer einheitlich auf sieben Prozent reduziert werden, so die jahrelange Forderung. Im Dezember 2025 dann die frohe Botschaft für alle Restaurantbesitzer, Cafébetreiber und Gastronomieverbände: Ab dem neuen Jahr gilt dauerhaft und deutschlandweit die siebenprozentige Mehrwertsteuer.
Für viele Gäste war mit dieser Nachricht die Hoffnung auf einen günstigeren Restaurantbesuch verbunden. Schließlich bleibt für Gastronomen unterm Strich mehr Geld übrig – das könnten sie doch an ihre Kundschaft weitergeben, so die Überlegung. Doch ein Blick auf die meisten Speisekarten ernüchtert: Von den erhofften Preissenkungen ist zumindest berlinweit kaum etwas zu bemerken.

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